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 Foren zum Thema Mediensucht / Forum für Alleinerziehende
        Mediensucht meines Sohnes

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Donnerstag, 3.Mär 2016, 22:31

Seestern Benutzer ist offline

Benutzer Benutzer
Anzahl Beiträge: 25
Mitglied seit: 02.03.2016
Was mache ich nur....brauche dringend Hilfe!!!
Hallo liebes Foren-Team,

ich bin so froh dieses Forum gefunden zu haben und brauche dringend Unterstützung.

Kurz zu Uns: Ich bin Alleinerziehend, mein Sohn ist 16 Jahre alt, 1, 84 groß und stark und seit Jahren (viel zu vielen Jahren) Mediensüchtig. Kontakt zum Vater gab es nie ( ich habe alles versucht aber der Vater möchte keinen Kontakt :angry und zahlte auch nie Unterhalt. Es waren schwere Jahre mit sehr wenig Geld und vielen Auseinandersetzungen zwischen meinem Sohn und mir. Einerseits große Liebe andererseits alles sehr schwierig.

Die Schwierigkeiten fingen mit der Einschulung an. Er musste mit 5 Jahren in die Schule. Die Rückstellungen gab es zu diesem Zeitpunkt nicht mehr und lt. Pisastudie, sollten nun alle Kinder schon mit 5 Jahren in die Schule. Es begann eine Odyssee von Psychologen, stationärem Aufenthalt, Therapien. Meinem Sohn wurde eine etwas überdurchschnittliche Intelligenz diagnostiziert und ADS. Zu dieser Zeit schon waren die Nintendokonsolen beliebt. Ich habe nichts dabei gedacht aber mein Sohn entwickelte ein reges Interesse an diesen Konsolen und somit begannen die Machtkämpfe. Ich habe alles versucht, Belohnungssystem, Bestrafung, ständig gab es Streit, weggeschlossen etc. dennoch alle spielten doch mit diesen Konsolen. Und mein Sohn fing dann mit 10 Jahren an, zu Freunden zu gehen und dort konnte ich überhaupt nicht mehr kontrollieren, was und wie lange gespielt wurde. Es folgte die Game-Cube,, und später die PS3 , die er sich ersparte ( ich war noch so Stolz auf ihn, das war ne Menge Geld für einen 12-jährigen) Er war glücklich und ich war es auch (was für ein fataler Fehler)

Ich versuche mich kurz zu fassen: Heute ist er 16 Jahre, der Prozess steigerte sich die letzten 2 Jahre schleichend aber dennoch massiv. In der 8. Klasse kam er in der Schulklasse nicht mehr zurecht. Er wurde gemoppt. Nun gingen hier massive Kämpfe zuhause los. Ihm war unwohl und er ging nicht mehr hin. Dann phasenweise schon, dann fiel er wieder aus. Er sei Krank. Er litt. Ich bot ihm an von der Schule zu nehmen, er wollte nicht aus Angst in eine andere schlimmere Klasse zu kommen. Ich muss dazu erwähnen, wir wohnen in Berlin er war an der Sekundarschule einer von 2 deutsches Kindern von 26 Kindern, Die Schule ist voll von Kindern (Jugendlichen) mit Migrationshintergrund, was ja nicht schlimm ist nur gab es an dieser Schule alles schreckliche was man sonst so in den Medien sieht und die Lehrer sind restlos überfordert.

Die Schwänzerei nahm zu und er konnte nur noch durch Sozialarbeiter der Schule in die Schule bewegt werden. Das Zeugnis der 8. Klasse ist also ohne Bewertung. Ich nahm ihn dann von der Schule und in Zusammenarbeit mit dem Jug. Amt habe ich ihn in eine Schuleinrichtung bekommen mit Kleinklassen und Pädagogen. Auch dort nach 4 wöchiger Begeisterung fand mein Sohn die Schüler so schrecklich,und wieder ließ seine Begeisterung rapide nach. Seit dieser Zeit hat mein Sohn einen Steam-Account. Das bisschen Taschengeld landet nur dort. Er macht nichts mehr mit mir. Er hat keine Freunde. Nur Online. Jeden Tag schreit er in dieses Headset wie verrückt und oftmals bis in die Nacht. Er spielt LOL, Minecraft,Counter Strike, Battlefield, Call of Duty und was weiß ich was alles für Spiele. Es muß auch immer wieder ein Neues her. Er hat keine Wünsche nur was den PC- anbelangt. Neue Karte, neues Motherboard etc. Außerdem wenn er nicht spielt gibt es youtube mit Grongh etc Lets plays ( schreibt man das so?) Diese sind ihm ebenso wichtig, Le Floyd und Co von immenser Wichtigkeit wie auch der TV.

Seit 2 Monaten geht er überhaupt nicht mehr in die Schule. Mit der bin ich aber noch in Verbindung. Das allerschlimmste ist aber, dass sich die Situation hier massiv zugespitzt hat. Mein Sohn (der eigentlich sehr sensibel und sehr lieb sein kann) tut nichts außer mich angreifen. Vor ca. 1 Jahr zog ich das Kabel hier raus, weil er nicht aufhören wollte, da gab es das erste Gerangel hier. Mittlerweile geht er auf mich los, nimmt mich an den Handgelenken etcschubst mich aus seinem Zimmer und beschimpft mich mit den allerschlimmsten Schimpfwörtern.

Ich war jetzt in einer Online-Suchtberatungsstelle und dort riet man mir ....ich muß meinem Sohn den Leidensdruck erzeugen! Er hat keinen Leidensdruck denn ihm geht es bei mir gut. Das habe ich verstanden. Auch verstehe ich (erst jetzt) meine falsch verstandene Liebe, ihn mit allem zu unterstützen und ihm zu ermöglichen was geht. Wir hatten ja immer wenig Geld und somit konnte ich damit wenigstens was Schönes bieten. Wie falsch von mir.

Er tut so gut wie nichts im Haushalt, das Zimmer stinkt und alles liegt am Boden und das seit Monaten. Kleidung räumt er nicht in die Schränke (ich auch nicht mehr) , Schule nichts, Zähne werden so gut wie nie geputzt, Duschen alle 2 Wochen, Hygiene lässt zu wünschen übrig. Gegessen wird seit Monaten nicht mehr mit mir, überhaupt ist alles mit mir doof und blöd und langweilig. Das habe ich der Pubertät geschuldet.


Heimatstadt Berlin
Donnerstag, 3.Mär 2016, 23:05

Seestern Benutzer ist offline

Benutzer Benutzer
Themenstarter
Anzahl Beiträge: 25
Mitglied seit: 02.03.2016
Was mache ich nur....brauche dringend Hilfe!!! Teil 2

Er sitzt nur zuhause. Kein Sport, keine weiteren Interessen, mit dem Hund geht er für 10 Minuten, Freunde hat er ja schließlich Online.

Am 10. März habe ich einen Termin bei der Erziehungsberatungsstelle in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt. Warum?
Ich schaffe es seelisch nicht, meinem Sohn den Leidensdruck zu verschaffen,, den er bräuchte. Ich kann das W-Lan nicht ausmachen ohne erstens Gefahr zu laufen,dass mein Sohn handgreiflich ( erst vor einer Woche stand er mit geballter Faust vor mir und war kurz davor mich ins Gesicht zu schlagen ) wird, randaliert etc und zweitens wird er alle Register ziehen. Schreien, schimpfen, beleidigen, aber auch weinen.
Es ist vielleicht schwer zu verstehen aber ich halte es nicht aus, es bricht mir das Herz, weil ich weiß, ich nehme ihm alles was er hat. Auch habe ich Angst vor einem Suizid meines Sohnes. Ich weiß nicht, ob das realistisch ist aber es ein Gefühl, was schwer wie Blei auf mir liegt.

Ich habe der Frau beim Jug- Amt die Situation geschildert und es geht um evt. betreutes Wohnen für meinen Sohn, dies entscheidet die Erziehungsberatungsstelle. Ein Helfer hier zuhause wird es nicht bringen. Nun, nachdem ich hier einige Berichte gelesen habe frage ich mich, kann das der Weg sein? Mein Sohn will auf keinen Fall ins betreute Wohnen, Argument: Dort kann er nicht so zocken. Ansonsten aber kotzt es ihn hier an, weil ich ja nur meckere.
Hin und wieder kommt noch...ich habe dich sehr lieb, Mama aber das auch nur, wenn er sich hier frei und ohne mein Geschimpfe bewegen kann.

Meine Frage an Euch: Mein Sohn hat ganz sicher Depressionen und zwar schon lange (wurde schon damals ins Protokoll bei der ADS Diagnose geschrieben) dazu kommt der exzessive Medienkonsum. Handy, Fernseher, PC-Spiele. Er geht morgens mit dem Handy ins Bad, dann wird der PC hochgefahren und der Fernseher gestartet. Irgendwer scheint immer Online zu sein. Das geht von morgens bis abends seit einer gefühlten Ewigkeit.

Wenn er im betreuten Wohnen eingeschränkt wird und das wird er, besteht denn dort die Möglichkeit, dass er von der Sucht loskommt? Oder hilft hier nur ein stationärer Aufenthalt? Und was kann ich denn bloß tun? Er lässt sich weder auf betreutes Wohnen, Therapie, Online-Sucht-Beratung oder sonst was ein.

Ich habe heute nur mal im Netten mit ihm 10 Minuten am Tisch gesessen und nur erwähnt, wie schade ich das finde, dass die Jugendlichen alle wahllos ins Netz können über Handy etc da wurde er erst wütend, meinte ich sei unterirdisch und fände das völlig okay. Und er würde sich das niemals wegnehmen lassen. Woraufhin ich ihm sagte, ich wünsche mir von ihm, er möge doch mal eine Woche ganz ohne Medien etwas machen. Da fing er sofort verzweifelt an zu weinen und beschimpfte mich, ich sei das Letzte ich will ihm alles nehmen was er hat...etc. Also ehrlich, inzwischen habe ich Angst um mich und um meinen Sohn.

Ich bin mittlerweile gesundheitlich stark angeschlagen und es geht mir überhaupt nicht gut. Am liebsten würde ich mich nur noch unter der Bettdecke verkriechen und auch das schreiben hier fällt schwer. Erschreckend ist für mich....ich mache das hier schon so viele Jahre und irgendwie ist mir das Ausmaß der Sucht vollkommen entgangen. Dieses keine Freunde haben, alle Mitschüler sind blöd, arrogant, kriminell etc...habe ich lange geglaubt. Ich habe es zwar immer wieder in Frage gestellt aber mein Sohn konnte mir das immer sehr glaubhaft, teils über Whats App Nachrichten, glaubhaft machen. Ich dachte dies sei alles nur eine Phase, bis er mal ein Mädchen kennen lernt oder seine Peer Group findet. Seit drei Wochen bin ich nun schlauer.

Ich hoffe, ich konnte mich uind mein Anliegen verständlich machen

und hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen.

LG Seestern


Heimatstadt Berlin
Samstag, 5.Mär 2016, 00:40

der_dau Benutzer ist offline

Benutzer Benutzer
Anzahl Beiträge: 87
Mitglied seit: 10.11.2015
Hallo Seestern,

willkommen im Forum.
Ich möchte dir erst mal mut machen: Du hast doch schon das wichtigste erkannt, du hast recherchiert und dir Hilfe geholt.
Du musst verstehen das es für Menschen in deiner Lage unglaublich schwer ist noch rational zu denken und die richtigen Schritte einzuleiten.
Da stecken so viele Emotionen dahinter, Schuldgefühle und Angst um nur 2 Beispiele zu nennen.

Deshalb hör bitte auf mit deinen Schuldgefühlen, es gibt 10000 Gründe wie dein Sohn dort hineingerutscht ist und du musst keiner sein.
Ich schreibe das, weil die meisten Eltern von ihren Süchtigen Kindern mit Schuldvorwürfen kleinlaut gemacht werden.
Die Frage nach der Schuld bringt dich nicht weiter und deshalb rate ich dir ersteinmal tief durchzuatmen

Gönn dir selbst mal einen Tag oder zumindest ein paar Stunden und versuch abzuschalten und dir dann deinen eigenen Text durchzulesen.

So weit so gut:

Was du da schlilderst deutet auf ein stark fortgeschrittenes Suchtverhalten hin.
Ob sich das Verhalten deines Sohnes schlagartig ändert wenn er im stationären Wohnen lebt, bezweifle ich als Aussteiger.

Er flieht vor sich und seinen Gefühlen, in wahrheit ist er vermutlich einfach nur einsam und verzweifelt. Die Depressionen von denen du schreibst verstärken das natürlich oder sind die Ursache oder eben beides.
Je blöder und beschissener seine Situation ist, umso stärker wird sein Drang zu spielen und sein Hirn zu stimmulieren und mal abschalten zu können.

Das alles ist ein sehr verkopfter Teufelskreis aus dem er alleine nicht herauskommt!!!

Es gibt für dich 4 Möglichkeiten:
so weiter machen und zu sehen wie er leidet und seine Zukunft in den Sand setzt, dich terrorisiert und total versagt.
Ihn ins betreute Wohnen schicken, an einem Happy end zweifle ich... falls du es aber nicht schaffst ihn fallen zu lassen vermutlich besser als die erste.
(Es gibt natürlich auch speziell für Pcspielsüchtige betreutes Wohnen, dass wäre vielleicht wiederum ideal)

Ihn zu einer Ambulanten Therapie überzeugen.

Ihn zu einer stationären Therapie überzeugen.

Für die beiden letzten musst du stärke zeigen und ihn fallen lassen.
Es klingt hart und unvorstellbar, weil du ja seine Mum bist und Angst hast das er sich was antut.

Wenn er depressiv ist und 10 h vor dem Pc sitzt, steigt die wahrscheinlichkeit über die Jahre das er schlimmer erkrankt und sich tatsächlich etwas antut.
Das ist zumindest mein Appell an dich. Ich spreche da aus meiner Erfahrung.

Samstag, 5.Mär 2016, 00:57

der_dau Benutzer ist offline

Benutzer Benutzer
Anzahl Beiträge: 87
Mitglied seit: 10.11.2015
Um ihn zum betreuten Wohnen zu bringen musst du ihn ja auch erstmal überzeugen.

Es gibt da kein Patentrezept. Aber ein paar Tipps:

Hol dir Hilfe, am besten von einer männlichen Respektsperson.
Aber jede Hilfe ist besser als keine.
Du musst dich ihm alleine nicht stellen und nach deinen Schilderungen das er handgreiflich wird,würde ich dir das auch micht raten.

Hör auf für ihn zu kochen, waschen, einzukaufen, bügeln.

Sag ihm das was er ist: ein total verwahrloster Looser ein Suchtkranker mit Depressionen der nicht über seinen Schatten springen kann
Sag ihm das er immer tiefer fallen wird, nie freunde geschweige den eine Freundin haben wird wenn er sich nicht zu einer Therapie bewegen kann.
Sag ihm das du ihn liebst und das es jetzt seine letzte chance ist, Therapie oder heim.

Dieses "sag ihm" klingt so erzwungen ich weiß aber du hast doch schon verstanden worum es geht, um ihn und um dich. Er zerstört nicht nur seine sondern auch deine Zukunft.

Das du Suchtberatung gehst ist sehr gut. Bitte schreib uns was dabei heraus gekommen ist.

Und wenn er handgreiflich wird, dann ruf die Polizei das soll bei ähnlichen Fällen schon Wunder gewirkt haben.
Lass dich nicht einlullen und vollabbern von ihm. Er weiß es nicht besser, er weiß sich nicht zu helfen und deshalb musst du ihn fallen lassen damit er sich überwinden kann.

Ich wünsch dir viel Glück
Samstag, 5.Mär 2016, 15:18

Seestern Benutzer ist offline

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Anzahl Beiträge: 25
Mitglied seit: 02.03.2016
Lieber der_dau,
danke für deine ausführliche Antwort. Ich hatte schon Sorge, dass das Forum garnicht mehr aktiv ist.
Was mich stark beschäftigt ist auch die Tatsache, was tut mein Sohn ohne die Medien? Das hat zwei Gründe:
- wir leben derzeit von ALG 2. Das reicht für so gut wie kaum was. Sicher auch ein Grund weshalb sich mein Sohn hinter den Medien versteckt.

- und er hat außer mich sogut wie niemanden. Ich habe die Jahre so gut wie alles alleine gemacht. Immer in der Hoffnung, wenn Sohnemann mal groß ust, dann beginnt endlich mit seiner zunehmenden Sebständigkeit auch endlich wieder meine.

Als mein Sohn 10 Jahre war,habe ich einen Hund angeschafft. In der Hoffnung, der Hund wäre ihm irgendwann wichtiger als die Medien. Leider war und ist dem nicht so. Mit dem Hund geht er mal für 10 Min. vor die Tür. :-(.

Freunde hat er keine nur im Teamspeak. Ich habe gestern mit ihm sprechen wollen über andere Interessen. Aber er hat zu nichts Lust. Kein Verein. K
ein Sport, lesen nicht, Musikinstrumente nicht. Er mag nichts. Seine einzigste Angst (verständlicherweise), ich nehme ihm seine Onlinefreunde und die Lets Player,die er als Vorbilder betrachtet und nicht einsehen kann, das diese auch eine schulische Laufbahn und Abi und Studium hinter sich haben. Siehe Le Floyd. Das nimmt er zwar zur Kenntnis aber das wars auch schon.

Wo kann ich denn von Aussteigern erfahren, wie sie neue Freunde fanden und was sie getan haben mit 16 Jahren,als die Kisten, aus welchen Gründen auch immer, aus blieben? Was wurde zu ihrer Freizeitgestaltung? Und vorallem schwierig ohne Geld.

Gestern fragte mein Sohn nach einem Vorschuß fpr eine neue Grafikkarte. Ich verneinte. Nach wüsten Beschimpfungen,was ich für eine Mutter sei..alle bekommen ja..... zog er ab und sprach kein Wort mehr. Heute morgen Pc hoch und ihm fiel ein, er verkauft die PS 3. Er braucht Geld. Na mal sehen.

Ansonsten danke, für deine mutmachenden Worte. Ich fühle mich sehr allein mit allem und hoffe, die Frau von der Erziehungsberatungsstelle hat Erfahrung in diesem Bereich.
Ich werde euch berichten,wie es weiter geht.

Ich habe meinem Sohn heute die beiden Filme per whats app über Mediensucht, die hier eingestellt sind,per Whats app zugesandt, mit dem Wunsch er möge sich die mal ansehen und das ich ihn liebe.

Whats app fand ich schon blöd aber anders ging es nicht. Anderes wiegelt er nur ab und Briefe ignoriert er. In Whats app bleibt es erstmal.

Vielleicht kann mir jemand hier noch meine Fragen beantworten, hoffe ich.

Lieben Dank und liebe Grüße,

Seestern


Heimatstadt Berlin
Samstag, 5.Mär 2016, 20:22

Seestern Benutzer ist offline

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Anzahl Beiträge: 25
Mitglied seit: 02.03.2016
Sohn rastet aus..
Oh wei liebes Forum,
ich habe meinem Sohn gerade mitgeteilt, dass ich ihm kein Taschengeld mehr auszahle, weil alles bei Steam landet. Das ich ihm das Taschengeld nur noch für Dinge gebe,von denen ich weiss, was er kauft. Und habe nochmals das Thema Sucht angesprochen und das ich möchte, das er zu einer Suchtberatungsstelle mit mir geht.

Daraufhin flippte er total aus, beschimpfte mich,ich soll sterben gehen, verrecken, Halts Maul ..und ballte die Faust über mir und drohte mich zu schlagen. Er wird auf keinen Fall auf youtube verzichten, sonst würde er mich oder sich umbringen und wenn ich ihm kein Taschengeld zahle dann wird er mir das Leben zur Hölle machen.
Dann geht er und haut ab. Er hätte schließlich keine Freunde und ohne all das würde er nicht leben können. Ich erkenne meinen sonst sensiblen Sohn kaum mehr wieder. :-( ...er ging zu meinem Fernseher und zog alle Kabel raus. :-(.

Was mache ich nur.. ? Es ist alles schlimmer als gedacht und eine Respektperson habe ich nicht :-(.

Ich bitte dringend um Unterstützung...!




Heimatstadt Berlin
Samstag, 5.Mär 2016, 22:03

merle Benutzer ist offline

Aktiv-Gegen-Mediensucht Team
Anzahl Beiträge: 770
Mitglied seit: 12.06.2009
Hallo Seestern,
wir haben dir eine PN (email) geschickt. Bitte beachten.
Merle und team-ch
Sonntag, 6.Mär 2016, 03:09

Seestern Benutzer ist offline

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Themenstarter
Anzahl Beiträge: 25
Mitglied seit: 02.03.2016
Antwort
Hallo liebes Foren Team,

ich habe per email geantwortet.

Lg. Seestern


Heimatstadt Berlin
Sonntag, 6.Mär 2016, 05:32

Vedrfölnir Benutzer ist offline

Benutzer Benutzer
Anzahl Beiträge: 194
Mitglied seit: 03.06.2013
Ganz ehrlich?
Wenn er mal mit dem Hund draussen ist; besorgst dir einen ode rzwei gute Bekannte; Freunde und entrümpelst sein Zimmer!
Alles was mit zocken zu tun hat weg; selbst Fernseher und Smartphone... braucht er nicht; er soll mal wieder runter kommen.
Taschengeld? Ihr bekommt ALG II wenn ich mich richtig entsinnt habe; da kann er Zeitungen austragen gehen oder etc.
Denn auch mit wenig Geld kann man sein Kind bilden lassen; gehen zwar keien großen Sprünge aber wenn man den Willen hat dann geht das!(Bibliotheken; Sport; Kunst; Modellbau)
Und wenn er wieder jammert und schimpft würde ich ihm aufzweigen wie er sein Essen und seine Kleidung von ALG bekommt; dass er mal ein Gefühl kriegt was das überhaupt heisst.



“The only way to deal with an unfree world is to become so absolutely free that your very existence is an act of rebellion.”
-Albert Camus
--

Montag, 7.Mär 2016, 00:37

der_dau Benutzer ist offline

Benutzer Benutzer
Anzahl Beiträge: 87
Mitglied seit: 10.11.2015
Hallo Seestern,

gut das du den Mut und die Kraft hast etwas zu tun.

Bitte hol dir Hilfe wenn du ihm gegenüber das Thema ansprichst. Eine Freundin, ein Verwanter oder ein alter Lehrer...
Wenn er so aggressiv reagiert ist das Risiko zu groß.

Das Wichtigste: Nach deinen Schilderungen von seinem momentanen Verhalten und der Diagnose Depression musst du jetzt handeln!!!!

Selbstmorddrohungen oder andeutungen sind immer ernst zu nehmen!
Bei ihm war das ja sehr sehr deutlich. Falls das nochmal passiert hol die Polizei er benötigt dringend psychologische Betreuung.
Ich an deiner Stelle würde auch nicht warten. Das ist ein sehr heikles Thema und natürlich ist das eine sehr schwierige Situation für dich.
Aber du musst über deinen Schatten springen und wenn das heißt das er zwangseingewiesen wird!!


Hol dir bitte selbst auch therapeutische Betreuung, dass ist kein Spaß mehr!
Am besten du gehst morgen gleich zu einem Arzt und schilderst die Situation. Es gibt Tageskliniken und Notfalltelefone mit Therapeuten.
Nicht auszudenken was alles passieren kann.

Ich möchte auch ganz ehrlich sagen, dass du nach deinen Schilderungen der Situation nicht gewachsen bist(das ist keine Schande das wären wohl die meisten)
Hol dir Hilfe. Du kannst nicht erwarten dass sich ohne dein zutun sich etwas ändert(dass hast du ja schon verstanden)

Ich habe selbst in meinem Bekannten und Arbeitsumfeld Suizide erlebt, von Menschen die niemals auch nur eine Andeutung gemacht haben oder eine Diagnose hatten.
Ich hoffe das alles gut geht und dass du den Mut hast das richtige zu tun.

Montag, 7.Mär 2016, 18:30

Bellis Bella Benutzer ist offline

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Mitglied seit: 02.02.2016
Hallo Seestern,

wir haben einen ähnlichen Leidensweg, der leider noch in weiten Teilen vor uns liegt, allerdings ist mein Sohn schon 18 und somit volljährig und ausgezogen von zuhause, was die Sache nicht gerade vereinfacht. Mein Bericht steht unter "Angehörige", da ich zwar alleinerziehend bin, aber mit meinem Lebensgefährten zusammenwohne.

http://www.aktiv-gegen-mediensucht.de/thema/1196/4/1/depression-und-mediensucht-bei-volljaehrigem-sohn/

Was ich sagen will: DU BIST NICHT ALLEIN! Ich fühle mit Dir!
Auch mein Sohn hatte einen Steam-Account, seitdem er 14 ist (ich habe erst ein Jahr später herausgefunden, dass es sowas überhaupt gibt) und jegliches Geld von seinen Großeltern und Taschengeld von seinem Vater wurde in Paysafe-Karten investiert, wir haben in den letzten Monaten vor seinem Auszug die Fritzbox einfach so programmiert, dass er gar nicht mehr online gehen konnte und damit der Steamaccount nicht mehr genutzt werden konnte, was allerdings nur dazu führte, dass er die kompletten Wochenenden mit seinem Rechner zu Freunden abgewandert ist.
Wäre das nicht ein erster Schritt, dass Du den Internetzugang dicht machst?
Drohungen ausgestossen hat mein Sohn übrigens ab und an auch, er wollte meinen Laptop aus dem Fenster schmeissen usw., ich habe ihm klar gemacht, dass ich sofort die Polizei rufe, insofern ist es bei verbalen Drohungen und "vor mir aufbauen" geblieben.
Wenn Dein Sohn Suizidgedanken laut äussert, frage ich mich, ob Du ihn nicht ganz klar stationär einweisen lassen kannst. Ihr habt doch sicherlich auch eine psychiatrische Ambulanz, seine Aussagen in Kombination mit dem Schulverweigern, evtl. Depressionen und der Spielsucht sollten eigentlich reichen für einen stationären Aufenthalt. Ich würde in so einer Ambulanz anrufen und mal nachfragen, wie Du Dich verhalten kannst. Du hast auf jeden Fall den Riesenvorteil, dass Dein Sohn noch minderjährig ist. Wir haben diesen Zeitpunkt verpasst, weil es während der Zeit, die mein Sohn noch bei uns gewohnt hat, immer wieder positive Zeiten gab, die uns meinen liessen, dass doch alles nicht so schlimm ist...und nun ist es richtig schlimm und wir haben keine rechtliche Handhabe mehr :-/
Ich hatte Schuldgefühle, ich dachte, ich sei keine gute Mutter, ich würde den Kontakt zu meinem Kind verlieren, wenn ich so hart sei, ich dachte, man könnte vieles durch Reden regeln, habe die Suchtberatung, das Jugendamt und sogar die Jugendpsychiatrie in den letzten Jahren zu Hilfe geholt...aber zum Einen waren diese Maßnahmen, Termine nicht engmaschig genug, zum anderen war mein Sohn durchaus kognitiv in der Lage, zu bagatellisieren bzw. auch manipulativ zu agieren...zum anderen hatte ich den leiblichen Vater immer gegen mich, der mich als zu streng bezeichnete und meinen Sohn immer wieder mit technischen Erweiterungen beschenkt hat...
Ich glaube, dass eine Medien-/ bzw. Computersucht in diesem fortgeschrittenen Stadium nicht ohne stationären Aufenthalt in den Griff zu bekommen ist.
Ich wünsche Dir viel Kraft in den nächsten Tagen und Wochen und würde mich freuen, zu lesen, wie es Dir ergangen ist.

Liebe Grüße von einer ebenfalls betroffenen Mama
Dienstag, 8.Mär 2016, 00:39

Seestern Benutzer ist offline

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Mußte die Polizei rufen
Hallo_der dau,

danke noch mal für deine Zeilen. Ich hatte schon im Oktober einen Termin bei einer Psychiaterin gemacht und heute hatte ich Termin.
Sie empfahl mir eine Ergotherapie damit ich in meine Mitte komme und ganz dringend eine Reha. Dies kurz zu mir.

Ich bin 2 Tage von zuhause weggeblieben. Zum ersten Mal. Mein Sohn hätte mich natürlich jederzeit per Handy erreichen können. Dies tat er nicht.
Es viel mir verdammt schwer aber ich musste mich schützen und ein wenig zur Ruhe kommen. Wir haben hier auch Nachbarn im Haus an die er sich im Notfall jederzeit wenden kann. Erstmalig nach 16 Jahren habe auch ich meinen Sohn nicht mehr angerufen, um zu fragen ob alles okay sei. Ich nehme an er hat gezockt bis die Kabel glühten.

Heute mittag kam ich heim und mein Sohn kam zu mir um sich zu entschuldigen. Ich blieb ruhig und nahm die Entschuldigung an sagte ihm aber er bekommt sein Taschengeld nicht mehr bar ausgezahlt, er sagte, er würde WENN ER WIEDER IN DIE SCHULE GEHT (kein Mensch weiß wie es mit ihm weitergeht, denn seit Januar ist er bis heute nicht zur Schule und die Schule versucht gerade andere Lösungen zu finden) also wenn es dann irgendwann mal wieder losgeht, DANN will er sich auf 3 Stunden Spielzeit einlassen und um 23 Uhr werden sämtliche Medien abgeschaltet einschließlich das Handy. Jetzt aber wo er zuhause ist, will er das nicht! Und an den Wochenenden 5 Stunden Spielzeit. Ich sagte ihm, dass ich das sofort möchte und ja schließlich nicht immer die Spielzeiten kontrollieren könne und daher die Saalfeld Kindersicherung bei installieren möchte. Da flippte er aus, weinen, Wut, nahm ein Glas holte aus und wollte das Glas nach mir werfen, was er dann nicht tat. Ich habe mich so erschrocken, sofort reflexartig den Kopf eingezogen und rief ihm hinterher, dass ich bei noch so einem Ausfall jetzt absolut ernst mache und die Polizei rufe. Daraufhin drehte er sich um rannte wieder zu mir in die Küche und wollte mit der Olivenöl-Flasche nach mir werfen, als er ausholte packte ich den Telefonhörer und rief die Polizei an. Ich war so durcheinander und aufgeregt, dass ich nur noch einen Gedanken hatte, sie sollen ihn mitnehmen....

Tja aber Pustekuchen!. Es kamen ein Beamter und eine Beamtin. Sie wollten wissen was passiert ist befragten uns zusammen. ich sagte, mein Sohn ist Mediensüchtig und er will sich nicht an meine Regeln halten, geht auf mich los...etc.Und er müsse m. E. in eine Klinik zum stationären Aufenthalt.
Darauf ließ sich keiner der beiden ein. Sie haben hier eine pädagogische Rolle eingenommen. An sich sehr nett aber hilfreich leider nicht.
Der Beamte (der noch recht jung wirkte) erzählte er sei in der Pubertät auch sehr schwierig gewesen...mein Sohn erzählte dem Polizisten, dass er sich ja auf 3 Stunden Spielzeit mit mir einigen wollte wenn er wieder in die Schule geht aber ich würde das ja nicht gelten lassen, was der Beamte keineswegs verstand.
Beide, die Beamtin und der Beamte redeten dann vor meinem Sohn auf MICH ein, dass ich einen Konsens mit meinem Sohn finden müsse und es wenig bringen würde, wenn ich so stur an den 3 Stunden hängen würde Ich versuchte ihnen zu erklären, dass mein Sohn schon so viel versprochen hätte und sich hier sehr einsichtig zeigt aber ich dem nicht vertrauen könne aufgrund von meinen Erfahrungen. Das ich mich aktiv informiert hätte und nun weiß was daraus werden kann, wenn ich meinen Sohn gewähren lasse. Daraufhin kam immer wieder, wir müssen uns friedlich einigen und ich müsse meinem Sohn auch entgegenkommen und es folgte ein Vortrag über Pubertät ( was ja sehr nett war) aber in meinem Fall nicht sinnträchtig. Ich sagte ihm, dass er doch wissen müßte, das alle Süchtigen sich erstmal so einsichtig zeigen... (mein Sohn weinte inzwischen) das bejahte der Beamte auch aber er hat wohl nicht verstanden, dass ich meinem Sohn nicht helfe, indem ich ihn statt 15 Stunden nun 6 bis 8 Stunden spielen lasse.

Fazit: Anzeige habe ich nicht erstattet. Das habe ich nicht übers Herz gebracht. Was hätte das auch genutzt?! Die Polizisten haben mir zu keiner Zeit in Aussicht gestellt, ihn mitzunehmen in ein Krankenhaus. Haben zwar freundlich autoritär die Fakten dargelegt. Haben sich ins Zeug gelegt auf pädagogische Weise auf meinen Sohn einzuwirken, von wegen, das tut man doch mit seiner Mutter nicht, respektvoller Umgang und häusliche Pflichten solle er mit übernehmen aber das wars dann auch schon.:




Heimatstadt Berlin
Dienstag, 8.Mär 2016, 00:57

Seestern Benutzer ist offline

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Mitglied seit: 02.03.2016
Stand hier zuhause derzeit: Zu einer Suchtberatungsstelle will er nun mitgehen.
Wenn die Schule beginnt (weiß der Himmel wann) dann will er die 3 Stunden Medienzeit
Außer am Wochenende dann 5 Stunden
Eine Kindersicherung darauf geht er nicht ein. Kommt für ihn nicht in Frage
Sofort beginnen will er nicht ( das will ich aber! ) ....kommt für ihn nicht in Frage, er lässt nicht über sein Leben bestimmen

Tja und nun? Ich möchte ihm so gerne glauben aber ich kann es nicht. Ein Teil von mir will das alles noch nicht ganz begreifen und ein anderer Teil sagt, glaube ihm kein Wort, bleibe hart und zieh das durch. Keine Ahnung ob ich mich auf die Minischritte einlassen soll oder nicht. Immerhin hatte er freiwillig heute sein Bett abgezogen und sein Zimmer etwas entmüllt. Das hat er seit Monaten nicht getan. Vorhin sagte er: Mama es tut mir so leid, ich weiß das ich zuviel spiele und zuviel am PC hänge. Ich verspreche dir ich werde.... und dann kamen ein Haufen toller Versprechen. Kann ich die glauben? Allein die Tatsache, dass er sich absolut quer stellt als ich ihm nochmal sagte, ich möchte dass wir zeitnah die Medienzeit auf 3 Stunden begrenzen und er sich sowas sofort absolut bockig stellt und ausfallend wird, lässt mich zweifeln. Wie dosiere ich also dieses " Gift" ....das ist so anstrengend, so frustrierend, es macht mich alles so müde.

Und vorallem: Wenn es nicht funktioniert, wenn es morgen wieder eskaliert oder übermorgen.... wie kann ich ihn denn Zwangseinweisen lassen? Was muß ich dafür tun? Mit der Polizei, wie man mir das in der Suchtberatung sagte, funktioniert es offensichtlich nicht. Ich habe überhaupt keine Kenntnis was ich tun kann, um ihn zwangseinweisen zu lassen.

Ob seine Suizidandrohung bzw. die " dann bring ich Dich um"-Androhung ernst zu nehmen sind? ich weiß es wirklich nicht. Ich merke nur, ich erkenne meinen sonst sehr lieben Sohn kaum mehr wieder. Das ist wirklich schlimm.

Mein Gefühl sagt mir, so weh mir das tut, insbesondere wenn er wieder lieb wird, was vorhin eindeutig der Fall war, dass er es ohne stationären Aufenthalt nicht schafft und mein Gefühl sagt mir auch, er lässt sich niemals darauf ein. Noch ist er minderjährig und die Zeit läuft.....oder bin ich jetzt zu panisch?

Ein trauriger sehr gestresster Seestern


Heimatstadt Berlin
Dienstag, 8.Mär 2016, 01:07

Seestern Benutzer ist offline

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Liebe Bellis Bella,

es tut so gut, dass es Menschen gibt mit denen man all das teilen kann ....ganz lieben Dank für deine Zeilen und deine Anteilnahme. Ich bin so froh, dass wir uns hier austauschen können.

Deinen traurigen Bericht habe ich gelesen. Das tut mir so leid für euren Sohn und Euch. Ich wünsche Euch ganz viel Kraft und Stärke
und hoffe innigst, dass ihr diese wirklich schwere Herausforderung gemeinsam meistern könnt und alles gut für Euch ausgeht.
Ich würde mich freuen, mehr von dir /Euch zu lesen. Wie geht es Dir? Wie geht es mit deinem Sohn?

Ich werde jetzt erstmal schließen, weil ich so fertig und kaputt bin, dies ist ein wahnsinnig anstrengender Tag gewesen.

Wie es weitergegangen ist bei uns kannst du meinem heutigen Bericht entnehmen.

liebe Bellis Bella, ich wünsche uns Kraft und Gelassenheit und Mut

ich würde mich freuen, wieder von dir zu lesen, lg. Seestern


Heimatstadt Berlin
Dienstag, 8.Mär 2016, 17:46

karla Benutzer ist offline

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Mitglied seit: 25.02.2011
Was tun in der Not?
Liebe Seestern!
Ich bin sehr betroffen, wenn ich lese, daß die Polzeibeamten in ihrer Hilflosigkeit nicht weiterhelfen, sondern eher Deinem
Sohn frischen Wind geben.
Es gibt in Berlin, wie in vielen anderen Städten, den Sozialpsychiatrischen Dienst (https://www.berlin.de/lb/psychiatrie/in-den-bezirken/)
und den Berliner Krisendienst (http://www.berliner-krisendienst.de/)
Das hätte die Polizei Dir sicher auch sagen können/müssen.
Ich wünsche Dir viel viel Kraft!

Liebe Grüße, karla

P.s. Glaub´ ihm kein Wort! Und vergiß daß er die vorgeschlagenen Zeiten in kleineren Dosen einhalten wird.
Entweder alles erstmal weg oder das Hamsterrad dreht sich und dreht sich!

Ach, und die Schule läuft gerade in vollem Gang, die Ferien sind längst zu Ende!



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