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        Sohn (18) - Mediensucht und Depression

Sohn (18) - Mediensucht und Depression

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AndreasPa

(Sonntag, 27.Mai 2018, 18:43)
Sohn 18
Hallo, vielen dank für deinen offenen Bericht. Zu erst mal zu deiner Frage, was war zu erst da Depression oder die Spielsucht. Man kann von der Depression ausgehen, wenn auch nur in leichter Form die sich aber durch das ständige Spielen verschlimmert hat. Wo dran liegt das, die Playstation ist nur das Suchtmittel was ihr Sohn einsetzt damit es ihm gut geht. Die Ursachen einer Abhängigkeit (Sucht) liegen alle im psychischen Bereich, je mehr Schwachstellen eine Person hat desto eher wird er abhängig. Da spielen seine Freunde, ja sein ganzes soziales Umfeld eine Rolle auch das Elternhaus. Das soll jetzt nicht heißen das Sie schuld sind an der Abhängigkeit, aber in diesen Bereich sollte bzw. ist was passiert was ihn aus der Bahn warf. Wo mit er selber nicht klar kommt und vielleicht auch mit seinen Eltern und Freunden nicht drüber reden kann, weil er sich vielleicht nicht verstanden fühlt. Diese Ursachen können aber schon eine Zeitlang zurück liegen, bis die Depression ausbrach die ein Grund da für sein kann. Um die Ursachen heraus zu finden, wird nur gelingen wenn Sie behutsam mit ihren Sohn darüber reden, ihn ernst nehmen und auf jeden fall kein druck aufbauen, mit ihm über Ihre Gefühle in der Situation reden. Ihm zeit geben darüber zu reden man darf keine wunder verlangen. Das schlimmste was passieren kann wenn er überhaupt keine Möglichkeit mehr hat zuspielen das die Depression so stark wird das er an Suizid denkt, auch das ist schon vorgekommen. darum muss man so was immer abwägen und kommt auf den zustand der Person an. Eine Psychologische Beratung ist auf jeden fall wichtig. Das sie ihn nicht mehr so Unterstützen ist voll kommen Richtig, das sollten sie auch bei behalten, aber er wird ihre Hilfe bei der Bewältigung der Abhängigkeit brauchen und dann sollten sie schon da sein, allerdings brauchen auch sie als Betroffene professionelle Hilfe um das zu überstehen. Ich wünsche Ihnen da für sehr viel Mut und Kraft und es ist schon mal sehr wichtig das Sie sich hiergemeldet haben, das ist nicht selbstverständlich, Danke.

Gruss Andreas Palla

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